PRESSE

Wir weisen vorweg darauf hin, dass sich in unseren Regalen inzwischen fast 500 Sorten Vodka befinden, bedanken uns aber trotzdem für die gute Kritik aus "Prinz Top Guide 2008":

"Wodka macht aus jedem einen Russen. Wer das auspropieren möchte, ist in der Vodkaria richtig. Über 100 verschiedene Sorten bietet die Karte. Besonderes Augenmerk verdienen die hausgemachten Sorten wie der Honig-Pepperoni-Wodka oder auch das importierte russische Bier. Doch vorher sollte man was essen: Sehr gut eignet sich die Abendbrotplatte "Vodkaria", eine wahrlich üppige Mischung aus Kürbiskernbrot, Toast mit Elchwurst und Rentierschinken, Räucherlachs und georgischem Käse, Piroggen, Köttbullar mit Preiselbeeren, Sol-Ei mit Senf und und und. Das für schlappe 7,90 Euro ist wie der Rest - einfach großartig."

Die Bewertung gab für die Küche 5 und für die Atmosphäre 4 von jeweils 5 möglichen Punkten. Danke. 

Und hier ist sie: die neue Kritik aus dem aktuellen Gastro-Kreuzer "Leipzig Tag und Nacht 2006/2007"! Danke:

Wer mit Vodka bisher nur ungehemmte Saufgelage und langweilige Screw driver verband, sollte der Vodkaria in der Gottschedstraße einen Besuch abstatten. Die kleine, fast schlicht eingerichtete Kneipe versteht sich meisterhaft darauf, lang gehegte Vorurteile ab- und neue Vorlieben aufzubauen. Zwar ist es nicht ganz einfach, aus den etwa 400 internationalen Wodkasorten und den zahlreichen Mixgetränken das Passende herauszusuchen. Wer die Herausforderung jedoch einmal angenommen hat, den lässt die farblose Spirituose so schnell nicht mehr los. Der oft als fade (weil nahezu neutral) diffamierte Grundgeschmack erweist sich als ideale Plattform für die verschiedensten Cocktailvariationen. Fruchtig- herb ist zum Beispiel der Absolut Bay Breeze zu 4,90 €. Aber nicht nur die Getränkekarte ist phänomenal, auch in puncto Nahrungsaufnahme lockt die Vodkaria mit Außergewöhnlichem. Deftig? Fleischhaltig? Schwer bekömmlich? Bekommt man hier natürlich auch. Selbst wer auf eher feinere Küche steht, wird positiv überrascht. Russische Pelmeni, schwedisches Köttbullar, norwegischer Lachs bieten dem Gaumen eine Blitzreise durch Osteuropa und Skandinavien. Ein Gedicht sind die Blinis mit schwarzem Kaviar und Schmand. Die auf der Tageskarte empfohlenen rosa gebratenen Kalbsrückenscheiben mit Brokkoli und Petersilienkartoffeln schmeckten wunderbar zart und würzig, die Orangen-Honig-Sauce gab dem Gericht den Extrapfi ff. Toll auch das Zanderfilet im Kartoffelmantel; allein das schnöde Erbsen-Karottengemüse fiel ein wenig aus dem Rahmen. Koch und Kellner sind schnell und flexibel, haben immer ein Ohr für besondere Wünsche – und wenn’s nur die zweite Gabel zum Dessert ist. Alleine schafft man die mit sündhaft guter Marmelade gefüllte Eierkuchentorte nämlich nicht. Und so sieht man nach dem Besuch höchstens ein einziges kleines Vorurteil bestätigt: Dass die Russen gute Esser und Trinker sind.

KREUZER Leipzig "Tag und Nacht" 2005/2006

Diese Sonderausgabe des Leipziger Stadtmagazins nimmt jährlich die besten etwa 200 der über 1500 gastronomischen Einrichtungen unserer Stadt genauer unter die Lupe. Die aktuelle der inzwischen fünf Bewertungen für die VODKARIA können Sie hier lesen:

"Wer mit russischen Freunden etwas zu feiern hat, merkt schnell, warum sie beim Wodka Wert auf Qualität legen. Sind es auch noch so viele Runden, die auf die Freundschaft, das Geschäft, den Frieden und die Liebe gehen - am nächsten Morgen muss man davon nichts merken. Insofern ist die rustikal-gemütliche Vodkaria im Schauspielviertel die richtige Location, seine Freunde an den massiven dunklen Tisch zu bitten. Bei fast 200 einzelnen Wodkasorten (hier darf der Inhaber ganz dezent das Zitat unterbrechen: es sind über 400...) aus fast aller Herren Länder - die genaue Zahl schwankt, dasVodkaria-Team ist für Anregungen und Neuentdeckungen jederzeit offen - und unzählige Kombinationsmöglichkeiten für Drinks findet sich garantiert der richtige Begleiter für eine lange Nacht. Gut muss dabei nicht unbedingt teuer sein: Russische und polnische Standartwässerchen, wie etwa Stolichnaya und Wyborowa, liegen zwischen 3 und 4 € pro eiskaltes Glas, selbst eigenkreierter Lakritzwodka kostet nicht wesentlich mehr. Das mit knapp 13 € teuerste Angebot heißt Suhoi Dynamit (wieder sorry: er heißt Diamond, weil durch Diamantenstaub gefiltert) und wird - notabene - in Italien produziert. Hier ein schnödes Bier zu bestellen grenzt schon fast an ein Sakrileg. Geht aber natürlich auch. Die freundlichen Bedienungen lassen sich nichts anmerken und bringen das Gewünschte schnell und frisch an den Tisch. Soll der Abend lang werden, raten sie auch schon einmal, eine solide Grundlage für all die Wässerchen zu schaffen. Das geht mit Hilfe der skandinavisch-russisch inspirierten Küche ganz vorzüglich. Köttbullar, also schwedische Fleischbällchen, schwimmen hier auf Wunsch in der sehr empfehlenswerten Kartoffelsuppe, geben aber auch - mit süßen Preiselbeeren garniert - ein zünftiges Hauptgericht ab. Und wer bereits leichte Auswirkungen des Wodkas spürt, sollte Rentiergeschnetzeltes mit Kartoffelrösti bestellen - die herzhaft-reichhaltige Kombination schmeichelt den Geschmacksnerven und füllt den Magen auf angenehme Weise. Natürlich stehen auch klassisch russische Pelmeni-Teigtaschen in allen Variationen - von süß über sauer bis fleischig-pikant - bereit, den Wodka zu begleiten.So gilt für die Vodkaria wie für ausgiebige Feiern mit russischen Freunden: Essen muss man nicht unbedingt, kann man aber sehr gut."